Nachtfahrt 03 - Rennbericht

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Geputzt, geölt, gepflegt, gewartet kommen sie an, die Lieblinge, die Renngeräte, die Waffen mit ihren Fahrern.

Wir treffen uns am 4ten Advent, am späten Nachmittag, bei Einbruch der Dämmerung zu der zweiten Nachtfahrt. Schnell werden sie sein, die Renngefährte, wenn sie in wenigen Minuten, auf die Strecke losgelassen werden. 

Wie schon einmal zuvor wird es 60 Minuten im Kreis, rechts durch den Wald über Schotter gehen. Sofort nach dem Start wird Renntempo angeschlagen werden. Freundschaften sind dahin, wir gönnen uns nichts mehr.

Gas, Gas, Gas, immer Vollgas. Schnell.

Zu Beginn ist es noch kalt. Die Temperatur liegt im Bereich von Null Grad. Die Strecke ist für die Jahreszeit trocken, griffig. Es liegt noch kein Schnee. Mit der richtigen Ausrüstung, die hier am Start ist, wird es eine Menge Spaß machen. Die letzten Vorbereitungen. Die Zeitnahme startet. Norbert bereitet das Feuer vor. Alles ist gerichtet. Der Countdown schlägt auf Null.

Start.

Vollgas!

Eine Runde kann ich dran bleiben. Immer hinten dicht dran. Vorne die ganz Schnellen. Gregor fährt vorne. Stefan folgt ihm auf den Fuß, naja eher dicht am Hinterrad. Roland lässt etwas Luft und ich bleibe dran. Mario hält tapfer mit. Erste Durchgangszeit 4:30 Minuten, das ist mal flott für die 2 km Runde. Ich habe zu kämpfen um an Roland dran zu bleiben. Da merkt man das er und Stefan schon ein paar Kilometer her geradelt sind und so schon warm sind.

Da reist eine kleine Lücke von Roland zu Stefan. Ich bleibe am Hinterrad von Roland, die zwei Vorne düsen davon. Auch dieses Tempo am Hinterrad von Roland kann ich bei der Kälte nicht länger halten. Da muss ich ihn ziehen lassen. 

Ab da fahre ich mein eigenens Rennen. Nach der Hälfte der Zeit fahre ich auf Mario auf, der völlig unbeeindruckt seine Runden zieht.

An der Spitze wird heftig gekämpft. Gregor kann sich allerdings den Angriffen von Stefan tapfer erwehren und fährt, wie ich bei einer Überrundung feststellen kann, wie von einem anderen Stern. Ich denke, dass die Rundenzeit von Anfangs 4:30 Minuten, die sich bei mir dann bei 5:00 Minuten eingependelt hat, von Gregor über das gesamte Rennen gehalten worden ist. 

Kurz vor Ende hat dann der Routinier Roland den "Jungspund" Stefan geschnupft. Der konnte sich dem stetig schnell fahrenden Oldie nicht länger erwehren.

Super war's!

He Norbert! -> Spitze!

Dir vielen Dank für den erstklassigen Glühmost und das wärmende Feuer am Ende!


erstellt am: 19.12.2016 von Martin Künstner in Reportage
Tags: Gravel Nachtfahrt Rennbericht

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